Fasad Cluster: Sonya

Copyright: Cara deWinter

Autor: Cara deWinter
Titel: Fasad Cluster: Sonya
Reihe: Fasad Cluster – Band 2
Seitenanzahl: 477 Seiten
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 978-3964431974
Preis:
E-Book:
4,99€
Print: 13,99€
Link zur Autoren FB Seite: Cara deWinter 
Link zu Amazon: Sonyas Kampf für die Zukunft
Klappentext:

Das Weltraumabenteuer geht weiter!
Grandioses Finale der außergewöhnlichen Science Fiction Romance Dilogie!


Im Fasad Cluster angekommen, versucht Sonya Hanada, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Ihre pfiffigen Kinder genießen die neue Umgebung, denn sie müssen sich weder mit Politik, Intrigen noch dem Hofprotokoll herumschlagen.
Als der Krieg mit den Onikaden eskaliert und ein galaktischer Bürgerkrieg das Fasad Cluster erschüttert, muss Kilak in die Schlacht ziehen. Unversehens findet sich Sonya zwischen den Fronten wieder. Sie hat genug davon, ein Spielball zu sein, und nimmt die Dinge selbst in die Hand. Gelingt es ihr, die Zukunft ihrer Familie und des Clusters zu sichern, ohne dabei ihre Liebe zu verlieren?

Das Buch wird für Leser 18+ empfohlen!

Bereitstellung des Buches: Rezensionsexemplar.

Meine Meinung:

Der zweite Teil der Dilogie Rund um das Fasad Cluster und die Erdenfrau Sonya, die alles hinter sich lässt, um ein neues Leben mit Kilak Hanada zu beginnen, beendet die Geschichte und beginnt sie gleichzeitig neu.

Kaum auf Fasad Prime – dem Hauptsitz des Fasad Clusters und dem Zuhause von Kilak – angekommen, muss sich Sonya als Kronprinzessin beweisen und sich nicht nur mit Etikette, Hofprotokollen und Intrigen herumschlagen, sondern auch ihre Kinder im Griff halten, die sich ziemlich schnell an ihr neues Zuhause gewöhnt haben und allerlei Unsinn anstellen möchten.
Doch die Gefahr ist noch lange nicht vorbei, denn ein Gegner zieht die Strippen im Hintergrund, wie kein anderer und es scheint, als wäre es kaum möglich, sich gegen ihn zu behaupten.
Unerwartete Verbündete und der Wunsch danach, das veraltete System zu erneuern bringen jedoch eine interessante Wende und eine Möglichkeit, vielleicht doch noch hinter die Maske des Verräters zu blicken. Denn eines ist definitiv sicher: Der Verrat geht weit hinein in die obersten Kreise des Rates und des Militärs. Es ist schwierig zu unterscheiden, wem man vertrauen kann und wem nicht, denn Masken trägt dieser höfische Adel zur Genüge und eine Anerkennung von Sonya als Kronprinzessin, als Frau mit einem offiziellen Titel, ist in weiter Ferne.
Bei dem ersten offiziellen Auftritt vor dem Zentralrat geschieht das Unglaubliche: Sie werden angegriffen und Sonya wird entführt.
Ob Kilak es gelingt, die Frau, die er liebt, rechtzeitig zu retten oder muss er noch einmal den Schmerz durchleben, auch diese Familie zu verlieren?

So viel also zur kleinen Zusammenfassung.
Dieser Band hat mich unglaublich überrascht, allen voran dadurch, dass die Hanadas wohl doch nicht ganz so rückständig sind, wie ich es im ersten Teil vermutet habe. Okay, gut, was das Frauenbild betrifft, sind sie es wirklich, aber Nupod Hanada – derzeitiger Herrscher über das Fasad Cluster – hat Ideen und Reformen im Kopf, um die Gleichheit auch in das so veraltete Cluster zu bringen und die Demokratie aufleben zu lassen.
Sonya ist diesbezüglich Feuer und Flamme, stammt sie doch von der Erde und ist mehr als nur selbstständig. Sie besitzt Doktortitel, ist Technikerin und Wissenschaftlerin, wie könnte sie sich da ins Boxhorn jagen lassen und das von einem galaktischen Barbaren?
Doch gerade dieser Barbar – unter dem Namen Kilak bekannt – scheint nicht zu verstehen, wie wichtig ein selbstbestimmtes Leben für Sonya ist und warum sie es auch für alle anderen Frauen im Cluster anstrebt.
Gerade der Streit und Sonyas Dickköpfigkeit in diesem Punkt mochte ich sehr, weil das gezeigt hat, wie unterschiedlich doch die Denkweisen von Fasad und der Erde sind und dass sie dennoch überwunden werden können, wenn alle zu Kompromissen bereit sind.

Die Handlung schritt schnell voran, sie nahm mich mit, vom Schiff zur Krönung, dann zur entscheidenden Schlacht und der Spur zum Verräter. Wer es ist, man oh Meter, das hätte ich niemals erwartet! So gar nicht.
Ich war vollkommen schockiert, es zu lesen und habe mich wahrscheinlich wie Sonya in dem Moment gefühlt.
Und die Schlacht… herje, ich gestehe, ich habe ein bisschen geweint, weil das so hochgestochen emotional war…
Was meine ich damit?
Naja, kennt ihr diese Szenen, wo der Captain sich weigert, zu gehen und seine Männer im Stich zu lassen? Und ihnen in einer ausweglosen Situation doch noch Mut zuspricht und sie alles daran setzten, vielleicht doch das Blatt zu wenden? Da muss ich auch immer schniefen, weil das so schön emotional wird und hier war es genau so.
Hochgestochen… Die Fasad reden einfach nur übertrieben altertümlich, aber es passt zu ihnen, außerdem kamen dadurch die Emotionen vielleicht noch etwas besser bei mir an.

Ich liebe die Dynamik zwischen Sonya und Kilak, gleichzeitig beweist Sonya aber auch, dass sie keine schwache Frau ist und nicht abhängig von dem grünen Alien, sondern auch selbst auf eigenen Füßen stehen kann.
Und Tina und Ben – Sonyas Kinder – sind nicht nur zwei kleine Nervensägen, sondern auch ziemlich pfiffig, was sie auch unter Beweis stellen und den Tag mit manch einem Einfall retten.

Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr, er ist flott, passend hochgestochen bei den Fasad und ehrlich genial bei Sonya, so wie eine Erdenfrau halt auch mal spricht.
Und Sonyas Sarkasmus fand ich genial, gepaart mit Kilaks dummen Sprüchen, die er gar nicht als so dumm empfand…
Fasad Prime, das Cluster insgesamt, die verschiedenen Galaxien und Spezies, das ist wirklich überlegt und gut dargestellt. Gerade, wie Sonya da einfach reingeworfen wird, denn theoretisches Wissen ist zwar schön und gut, aber dann direkt darin zu sein, das ist etwas ganz anderes.
Und die heißen Szenen waren wirklich… hrrr 😉

Fazit:

5 Wirbelwinde für diesen spannenden, emotionalen Abschluss der Dilogie, der mich wirklich begeistern konnte. Ich mag den Roman sehr und die Tatsache, dass Männer wohl überall gleich sind 😛 Egal ob Alien oder Mensch 😉 Sie sind beschützerisch, manchmal Idioten, aber dann auch wieder so unglaublich toll, dass man einfach nicht ohne sie kann. Egal, wie selbstbewusst Frau ist, mit dem richtigen Mann an der Seite gelingt auch die Umstrukturierung eines ganzen veralteten Systems.

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