Tränen der Hoffnung

Copyright: Deutsche Literaturgesellschaft

Autor: Elena Fankhauser
Titel: Tränen der Hoffnung
Reihe: Band 1
Seitenanzahl: 455 Seiten
Verlag: Deutsche Literaturgesellschaft
ISBN: 978-3038312147
Preis:
Print:
14,95€
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Klappentext:

Mit ihren Tränen haben die Götter sieben Magier auserwählt, um den Ausgang des Krieges zwischen dem Todesgott Atra Morte und den Magievölkern aus Cyron und Loméa zu ihren Gunsten zu wenden.
Eine der Auserwählten ist Jane, die aus ihrem normalen, menschlichen Leben gerissen wird und plötzlich eine ihr völlig unbekannte Welt retten soll. Und als ob das nicht schon kompliziert genug wäre, findet sie auch noch einiges über ihre Vergangenheit heraus, das ihr Weltbild stark ins Wanken bringt …

Bereitstellung des Exemplars: Leseexemplar.

Meine Meinung:

Jane ist eine normale junge Frau, geht auf eine Schule und muss sich mit den alltäglichen Teenagerproblemen auseinandersetzen, dazu gehört auch eine fiese Mitschülerin, der nichts besseres einfällt, als sie zu schikanieren. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Li, die sie stets auf andere Gedanken bringen kann.

So normal wie sie dachte, ist Jane dann doch nicht, denn auf einmal findet sie sich in einer ihr fremden Welt wider, in der sie nicht nur Magie, sondern auch Kampfsport erlernen soll, denn sie gehört zu den Wesen, die Magie in sich tragen und stellt bald fest, dass sie mehr als nur das ist. Jane ist eine der Auserwählten, auf deren Schultern die Hoffnung ruht, den Todesgott Atra Morte zu vernichten und das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Ein Angriff auf Loméa, wo sich Jane zur Ausbildung befindet, bringt Jane in Lebensgefahr und nur dank ihrer magischen Fähigkeiten schafft sie es, zu überleben, so ähnlich zumindest. Jetzt kommen die Ereignisse so langsam ins Rollen und die Fronten beginnen sich zu klären und gleichzeitig zu verhärten.
Wer ist Feind und wer Freund?

Neben Jane gibt es natürlich auch andere Auserwählte und man bekommt auch aus ihrer Sicht die Ereignisse zu lesen, nachdem klar geworden ist, dass sie zu dem Kreis der Sieben gehören.

Jane als Charakter war mir mal sympathisch, ihre Handlungen konnte ich fast immer nachvollziehen und sie hat nicht wie die typische Mary-Sue reagiert, auch wenn sie natürlich Feinde hat, die sie entweder auf ihrer Seite oder tot sehen wollen.
Zu den anderen Auserwählten sage ich lieber nichts, sonst spoiler ich wahrscheinlich zu viel, denn wer diese sind, ist am Anfang noch gar nicht bekannt und selbst Jane erfährt es erst im Verlauf.

Die Geschichte an sich beginnt eher plätschernd, führt gut in die Handlung rein, ohne alles aufzudecken, sondern immer Stück für Stück, weswegen es großen Spaß gemacht hat, die Charaktere zu begleiten und auch herauszufinden, was da zwischen den Magiervölkern im Allgemeinen los ist und wieso sie Jane wollten.
Der Schreibstil lässt sich gut lesen, was ja nun nicht bei jedem der Fall ist und auch wenn die Autorin erst 16 Jahre alt war, als sie diese Geschichte schrieb, finde ich, hat sie es richtig gut umgesetzt. Hätte ich das mit dem Alter nicht gewusst, wäre ich darauf gar nicht gekommen.

Manchmal fand ich die Umgebungsbeschreibungen zu viel, in manch einer Situation waren sie mir einfach unpassend, aber das muss wohl jeder für sich entscheiden. Dennoch hat mich das dann teilweise aus dem Lesefluss gerissen und ich dachte mir: „Hm, in der Situation so die Umgebung aufnehmen?“ Noch ist sie ja keine Kriegerin.

Was mir sehr gefallen hat, waren die Wendungen. Recht unvorhersehbar und spannend aufgesetzt. Und natürlich wurde meistens an der spannendsten Stelle die Sicht gewechselt und damit auch der Ort, damit es auch ja spannend blieb. 😉 Ich fand es gut, denn so wurde die Autorin allen Charakteren gerecht und deckte auch meine Neugier als Leserin ab, aber auch Janes Vergangenheit und ihr Bild wird nach und nach klarer.

Fazit:

4 Wirbelwinde für einen guten Debüt-Roman und ich hoffe, dass die Fortsetzung genau so gut, wenn nicht gar besser sein wird!

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