Ein Touchdown für Ciara

Autor und Copyright: Aurelia Velten
Titel: Ein Touchdown für Ciara
Reihe: San Antonio Lions – Band 3
Seitenanzahl: 266 Seiten
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 979-8502806411
Preis:
E-Book:
2,99€
Print: 9,99€
Link zur Autoren FB – Seite: Aurelia Velten
Link zu Amazon: Brick und Ciara
Klappentext:

Dieser sture Footballspieler hat mich wortwörtlich von den Füßen gerissen. Jetzt will er es wiedergutmachen …

Für meine Karriere als Cheerleaderin bei den San Antonio Lions habe ich hart gearbeitet. Und dann werde ich ausgerechnet vom Center Brick Johnson überrannt, den jeder nur „The Mountain“ nennt. Der Name ist definitiv Programm, denn plötzlich habe ich einen Gips, zudem bin ich meinen Job los.
Doch der Hüne von Mann lässt mich einfach nicht in Ruhe, behauptet, mir helfen zu wollen … Dass ich nicht lache, eher treibt er mich noch in den Wahnsinn!

Dies ist der 3. Band der „San Antonio Lions“-Reihe. In jedem Band geht es um ein anderes Pärchen.

Bereitstellung des Exemplars: Rezensionsexemplar. E-Book nach Veröffentlichung gekauft.

Meine Meinung:

Die Karriere zerstört und das nur durch einen Unfall!
Da fiebert man als Cheerleaderin mit seinem Team mit und wird von ihrem Center umgerannt, weil beide Parteien kaum reagieren können und hat Ciara nicht nur einen gebrochenen Fußknöchel, sondern auch keinen Job mehr, denn die Cheerleaderverträge sind eine wahre Zumutung, wenn man frisch dabei ist.

Brick, der die neue Cheerleaderin Ciara über den Haufen gerannt hat, hat ein schlechtes Gewissen und möchte ihr helfen. Immerhin wurde er als Gentleman von seiner Mutter und seinen älteren beiden Schwestern erzogen und weiß, was sich gehört. Doch Ciara will seine Hilfe nicht! Zu ihrem Pech – oder Glück? – lässt sich Brick davon herzlich wenig beeindrucken und zeigt ihr, dass in ihm sehr viel mehr steckt, als nur der furchteinflößende Center der San Antonio Lions. Denn eigentlich ist er die Ruhe in Person und wird nie laut oder ausfallend, braucht er auch nicht, seine Statur ist oft Einschüchterung genug.

Was am Anfang eine Wiedergutmachung sein sollte, entwickelt sich für Brick zu einer echten Herausforderung, denn die junge Frau weckt in ihm Gefühle, mit denen er nicht gerechnet hat.
Ciara ist eigensinnig, stur und unabhängig. Seit ihre Eltern nicht mehr leben, hat sie sich auf keinen anderen mehr verlassen, als auf sich selbst und nun steht da ein über zwei Meter großer Typ und bietet ihr Hilfe an. Hilfe, die sie nicht will! Und doch beginnt sie, Vertrauen in ihn zu fassen.

Ich liebe die beiden! Einzeln und zusammen. Aber vor allem liebe ich diese Sportler-Romance aufgrund von wichtigen Themen und eines davon ist Rassismus. Ciara musste schon einiges über sich ergehen lassen und muss auch ihr Äußeres – wie ihre Haare – anpassen, um die Anforderungen zu erfüllen, eine Cheerleaderin zu sein. Ausgrenzung wegen der Hautfarbe und vor allem Haarstruktur. Ich kann wirklich nur den Kopf darüber schütteln, wozu Menschen eigentlich fähig sind und wahrscheinlich denken viele gar nicht darüber nach, weder an Alltagsrassismus noch sonst irgendwie an dieses Thema. Ich finde es gut, dass es hier aufgegriffen wurde. Besonders, dass es nicht zusammenhangslos war, sondern passend auf Ciara und ihr Wesen, passend zu ihrer Entwicklung und dem, was sie ausmacht.

Zudem wurde hier auch noch das Thema Krebs aufgegriffen, denn Ciara besucht Kinder auf der Kinderonkologie als Freiwillige, liest ihnen vor, spielt mit ihnen und versucht sie ein bisschen abzulenken und macht dem ein oder anderen Kind eine zusätzliche Freude mit einem ganz besonderen Geschenk.

Brick ist im Gegensatz zu Ciara nicht so leidenschaftlich und temperamentvoll, doch er steht mit beiden Beinen im Leben und ist wie ein Fels in der Brandung, der immer da ist, egal, welcher Sturm innen oder außen zu toben vermag und zudem nimmt er sich selbst nicht so ernst, was ihn mir unglaublich sympathisch gemacht hat.

Da die Geschichte aus beider Sicht erzählt wird, bekommt man einen wunderbaren Einblick in die Gefühlslage von beiden Charakteren und an zwei Stellen aus Ciaras Sicht musste ich so weinen. Da konnte ich nicht anders, weil mich die Situation so gepackt hat. Phu…
Die Interaktion zwischen den beiden ist dynamisch und spannend dargestellt, während mich die Szenen mit dem Team der San Antonio Lions immer zum grinsen gebracht haben, weil sich die Männer nur aufziehen. Die ganze Atmosphäre ist einfach genial gelungen.

Fazit:
5 Wirbelwinde
für einen Roman voller Selbstfindung, Vertrauen fassen und der Ungerechtigkeit des Lebens.

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