Bayside Affairs: Parker & Zoe

Autor: Kim Valentine
Titel: Parker und Zoe
Reihe: Bayside Affairs
Seitenanzahl: 269 Seiten
Verlag: Written Dreams Verlag
AISN: B08YQRNY4X
Preis:
E-Book:
 3,99€
Print: 12,99€
Link zur Autoren FB Seite:Kim Valentine
Link zu Amazon:  Die Literaturstudentin und der Sportler
Klappentext:

Am elitären Bayside College gibt es kaum einen bekannteren Studenten als Parker Lafferty, denn der unnahbare Schwimmstar bricht neben Rekorden auch unzählige Frauenherzen. Als seine akademischen Leistungen darunter leiden, setzt man ihm trotz seiner sportlichen Erfolge die Pistole auf die Brust: Er muss eine Interpretation über Jane Austens ‚Stolz und Vorurteil‘ schreiben, ansonsten fällt er durch den Kurs und wird aus dem Schwimmteam geworfen.

Hilfe bei dieser Aufgabe findet er bei der Literaturstudentin Zoe Hanson – der besten Freundin seines Erzfeindes. Sie scheint zunächst immun gegen Parkers Attraktivität zu sein und doch lässt sie sich bald auf ein Spiel ein, das heißer ist als die Sonne Miamis. Dabei ahnt sie nicht, dass sie nicht nur Parker näher kommt, sondern auch einem Geheimnis, das jahrzehntelang gehütet wurde …

Dieses Buch ist in sich abgeschlossen. Weitere Bände der Reihe drehen sich um andere Protagonisten.

Bereitstellung des Exemplars: Rezensionsexemplar.

Meine Meinung:

Parker Lafferty ist der begehrteste Schwimmer des Colleges, die Frauen liegen ihm zu Füßen, seine Arroganz ist berüchtigt und er hat große Chancen darauf, für das amerikanische Schwimmteam zu starten. Wenn da nicht das Problem mit seiner Leistung im Bereich des Studiums wäre. Weil er dachte, ein Literaturstudium wäre eine leichte Sache, hat er sich dummerweise genau in solch einen Kurs eingeschrieben und nun wird ihm von ihm Leistung erwartet, die ihm das Genick brechen könnte, wenn er nicht aufpasst: entweder er liefert ab oder er muss das Schwimmteam verlassen und damit seinen großen Traum an den Nagel hängen.
Wäre er nur halb so konzentriert bei der Sache in Literatur, wie beim Schwimmen, wäre das definitiv eine leichtere Aufgabe.

Glück für ihn, dass er bei Zoe Hilfe findet, auch wenn sie das nicht ganz freiwillig tut, aber wenn Frau Lehrerin werden will, dann gibt sie auch einem arroganten Kerl Nachhilfe, selbst wenn er zuvor versucht, sie zu bestechen. Dumm nur, dass der arrogante Idiot tatsächlich Gefühle in ihr weckt, auf die sie sich niemals einlassen sollte, denn Zoe weiß eines ganz genau: Parker Lafferty hat nur One-Night-Stands und Affären, etwas Ernstes gibt es bei ihm nicht.

Ich liebe die Story.
Die Charaktere schenken sich nichts. Zoe lässt sich von Parker nicht einschüchtern, bietet ihm die Stirn und es gibt spritzige Dialoge, die mir die beiden mehr als sympathisch gemacht haben.
Auch wenn Parker teilweise wie der größte A… der Welt daher kommt, hat er auch definitiv andere Seiten an sich.
Er gibt sich wenigstens Mühe und kapiert viel zu spät, was ihm Zoe bedeutet, nämlich dann, als es vielleicht schon längst zu spät sein könnte.

Zudem besteht eine Rivalität zwischen dem Schwimmteam und dem Footballteam und Zoe befindet sich zwischen den Stühlen, schließlich ist ihr bester Freund Dylan der Quarterback es BSC, während sie sich auf eine Affäre mit dem Starschwimmer einlässt und dabei Seiten an ihm entdeckt, die ihrer vorgefertigten Meinung von ihm nicht entsprechen, sondern ihr Bild von ihm gehörig durchrütteln.
Und genau das fand ich auch gut: dass die Vorurteile hier überdacht und wurden, statt bedient zu werden und die Erklärung, warum Parker sich verhält, wie er sich verhält, war ebenfalls logisch.
Plus eine ziemliche Bombe wird gegen Ende platzen gelassen, mit der ihr nicht gerechnet hatte. Ich saß da einen Moment mit einem „Hä?“ und musste mir das erst einmal genauer durchlesen. Umso mehr hoffe ich, dass es im nächsten Band da auch mehr Informationen dazu geben wird.

Kim Valentine gehört definitiv zu einer meiner Lieblingsautorinnen und nach dem süßen Roman weiß ich auch genau, warum. Danke für einen Vormittag wunderbarer Abschaltzeit.

Fazit:
5 Wirbelwinde
für diese College-Geschichte, die mit mehr als nur Stereotypen daher kommt. Auch wenn ich dieses It-Girl echt nicht leiden kann, was da eine Nebenrolle spielt.



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s