Die Anfänge

Copyright: Nadja Losbohm

Autor: Nadja Losbohm
Titel: Die Anfänge
Reihe: Die Jägerin – Band 1
Seitenanzahl: 261 Seiten
Verlag: Selfpublisherin
ISBN: 978-3-7485-7219-0
Preis:
E-Book:
3,49€
Print: 8,95€
Link zur Autoren FB Seite: Nadja Losbohm
Link zu Amazon: Ada und ihr Schicksal
Klappentext:

Ada Pearce ist eine normale junge Frau. Sie ist 1 Meter 65 klein, hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften und ist durchweg unsportlich. Kurz nach ihrem 21. Geburtstag klärt sie ein mysteriöser Priester über ihr Schicksal als Jägerin auf. Ada glaubt der Geschichte zunächst nicht, doch als sie erfährt, welche Gefahren durch die unterschiedlichen Kreaturen der Nacht drohen, nimmt sie ihr Schicksal an, gibt ihr altes Leben auf und zieht in die geheimen Räumlichkeiten unter der St. Mary’s Kirche, die dort vor Jahrhunderten angelegt worden waren, ein und beginnt ihre Ausbildung…

In Rückblenden erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte. Angefangen bei der ersten Begegnung mit dem geheimnisvollen und unnahbaren Priester, über die einjährige Ausbildung und das Leben im Geheimen, über ihre erste Jagd und die Probleme, die es mit sich bringt, wenn ein Priester und eine Frau auf engstem Raum zusammenleben.

,,Die Jägerin – Die Anfänge”: eine charmante Mischung aus Science-Fiction, Romanze und Humor.


Bereitstellung des Buches: Gekauft.

Meine Meinung:

Ada ist eine ganz normale junge Frau, als sie von heute auf morgen erfährt, dass sie eine Jägerin ist und die Menschen beschützen soll. Von jetzt auf gleich ändert sich ihr vollkommenes Leben, denn auf einmal sind die unterirdischen Zimmer unter einer alten Kirche ihr neues Zuhause und ein Geistlicher bringt ihr das Kämpfen bei.

Ada ist nicht sportlich, sie ist auch nicht wirklich scharf darauf, zu kämpfen, doch die Argumente des Paters sind einleuchtend und was hält sie schon an der Oberfläche?
Seinem Schicksal kann man nicht entfliehen und so stellt sie sich dieser Herausforderung, auch wenn es von ihr alles abverlangt, nicht nur körperlich, sondern auch geistig.
Der Pater ist ein strenger Lehrer, doch die beiden arragieren sich, immerhin leben sie zusammen und selbst Pater Michael lernt einige Dinge aus der Moderne noch mal dazu, besonders den Umgang mit einer ganz speziellen Frau.

Ada erzählt hier ihre Geschichte in Rückblenden einem Reporter, es ist damit sozusagen mit Gegenwart und Vergangenheit vermischt, bis zu dem Punkt an, wo die Handlung rein in der aktuellen Zeit spielt.
Da es aus der Ich – Perspektive von Ada erzählt wird, erfuhr ich nicht so viel über Pater Michael, denn das schien Ada bewusst in den Erzählungen gegenüber dem Reporter auszublenden. Genau so wie die genaueren Beschreibungen der Monster, die sie jagt oder gar ihre Fähigkeiten.

Ada selbst ist sowohl schwach, als auch stark. Sie ist verloren und doch ganz in ihrem Element, denn trotz der Neuerungen, trotz des Tötens der Monster, hat sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden und verspürt schon geradezu Langeweile, wenn sie ihre Runde durch die Stadt nicht dreht.

Pater Michael kam mir hier nicht immer sehr sympathisch rüber, aber das habe ich auch nie erwartet, immerhin ist der Mann nicht nur ein Geistlicher, sondern ein Lehrer der Jäger, seine Aufgabe ist es damit nicht, nett und sanft zu sein, obwohl er durchaus auch nette Züge an den Tag legen kann, wenn er will. Wahrscheinlich sind diese Züge nur seinen Schäfchen vorbehalten.

Ich mochte die Interaktion zwischen Ada und Pater Michael, den Reporter fand ich teilweise echt schmalzig, aber da stimmt mir Ada auch zu und ansonsten bin ich durch die Seiten nur so geflogen beim Lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, ich konnte ohne große Probleme verstehen, wohin sie den Leser führen wollte und es war spannend mit zu lesen, wie Ada langsam zu dem wurde, was das Schicksal von ihr verlangte: Eine Jägerin, die die Monster zurück in die Unterwelt befördert.
Gefehlt hat mir dabei tatsächlich mehr Tiefe, besonders von Pater Michael, aber die Reihe hat ja noch 5 Bände mehr, außerdem kann ich Ada auch verstehen, dass sie einem Reporter nicht alles auf die Nase binden wollte, also bin ich umso gespannter auf die nächsten Teile.
Zudem hat es mich fasziniert, wie sehr Ada eine ganz normale Frau ist, die an sich selbst zweifelt und versucht, ihren Weg zu gehen. Authentisch und nah an der Realität, ohne das Mary-Sue Gehabe.

Insgesamt finde ich den Auftakt gut gelungen, spannend und kurzweilig geschrieben und ich bin definitiv neugierig, wie es weiter geht, denn die Entbehrungen haben gerade erst begonnen.

Fazit:

4 Wirbelwinde für diesen guten Start in die Reihe, dessen Ende mich wirklich neugierig auf den nächsten Band gemacht hat!

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