Firefighters: Cole’s Story

Copyright: Hippomonte Verlag

Autor: Aurelia Velten
Titel: Firefighters: Cole’s Story
Reihe: Paradise, Texas Reihe – 1
Seitenanzahl: 232 Seiten
Verlag: Hippomonte Publishing
ISBN: 978-3946210269
Preis:
E-Book:
2,99€
Print: 11,99€
Link zur Autoren FB – Seite: Aurelia Velten
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Klappentext:

Hailey: 
Ich bin auf der Flucht vor dem Mann, der mich eigentlich hätte lieben und ehren sollen. Heute schmeckt das Ehegelübde nur noch bitter auf meiner Zunge. Ein Neustart in der unauffälligen Kleinstadt Paradise in Texas klingt da genau richtig. Wenn da nur nicht mein neuer Nachbar wäre: Cole Benson, ein Hüne von Mann, der mir eiskalte Schauer über den Rücken jagt. Je länger ich in Paradise bin, desto mehr frage ich mich jedoch, ob ich ihm unrecht tue. 
Cole: 
Meine neue Nachbarin erhascht nur einen Blick auf mich, sieht meine Narben und flüchtet geradezu panisch in ihr Haus zurück. Ich kenne diesen einen, bestimmten Ausdruck in ihren Augen. Meine Vergangenheit ist schließlich der Grund, warum ich mich ja voll und ganz auf meinen Job als Firefighter konzentriere und mich von Frauen fernhalte. 
Ich bin ein Monster und das Letzte, was Hailey braucht. Doch als sie eines Nachts Hilfe braucht, kann ich nicht wegsehen.


Bereitstellung des Buches: Gekauft.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt im Krankenhaus, wo man direkt mit Hailey die Angst spürt, die sie vor ihrem gewalttätigen Ehemann hat. Es ist wie durch ein Fenster zu sehen, während man doch nicht dabei ist. Da sein und doch nicht. Ich konnte nur zu genau spüren, wie fertig sie mit den Nerven ist und wie aufgeschmissen sie sich fühlte.
Ihr Ehemann hat Verbindungen, die ihr ein Leben in Frieden nicht gestatten werden. Alle werden sie zu ihm halten, kein Wunder, schließlich lebt sie in einem goldenen Käfig, dessen Streben alles, nur nicht golden und sanft sind.
Als ihr eine Hand in Hilfe gereicht wird, greift sie danach, denn eines weiß sie genau: Wenn sie jetzt nicht verschwindet, dann wird sie irgendwann von ihrem Ehemann umgebracht werden.

Sechs Monate später versucht Hailey ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und zieht in das kleine Städtchen Paradise in Texas. Eine Kleinstadt ist doch das sicherste, was geht oder nicht? Hier kennt jeder jeden und wenn etwas auffälliges passieren sollte, weiß es sofort jeder.
Hailey scheint Glück zu haben, denn so langsam kommt sie in dem Städtchen an. Das Einzige, was ihr Sorgen bereitet ist ihr Nachbar: groß, muskelbepackt und finster.
Ihr Herz scheint jedes Mal auszusetzen, kaum, dass sie ihn sieht und ihr Fluchtreflex setzt ein. Am liebsten würde sie da jedes Mal die Beine in die Hand nehmen.

Dabei ist Cole Benson alles, aber kein Monster, wie er es von sich selbst gerne behauptet. Nur an seinem Serienmörderblick könnte er tatsächlich arbeiten, aber wie er selbst sagte „Das ist eben mein Gesicht“ und gosh, ich stell ihn mir wirklich sexy vor.
Cole ist es gewöhnt, dass man ihn anstarrt, dass man Angst vor ihm hat. Er möchte es doch sogar!
Denn wenn man Angst vor ihm hat, dann hält man sich von ihm fern und er kann niemanden verletzten, während die Einsamkeit in ihm lauert und das Monster in seinem Inneren nur darauf wartet, dass er unvorsichtig wird. Dabei könnte er nicht einmal einer Fliege etwas zu Leide tun… vorausgesetzt es ist nicht verdient.

Cole ist ein Muskelberg und grimmig. Er redet nicht viel, wirkt eher verschlossen, seine Art eckt eher an, obwohl er nichts dafür kann und doch weiß jeder, dass er ein gutes Herz hat. Selbst Hailey scheint irgendwann klar zu werden, dass sie vor ihm keine Angst zu haben braucht, obwohl er versucht, sie vor ihm zu bewahren.

Ich finde die Dynamik zwischen den beiden wirklich toll, wobei mir Cole am Anfang wirklich Leid tat, weil alle so vor ihm zurückschrecken und er sich nur in dem bestätigt fühlt, was er schon immer dachte: Dass er ein Monstrum ist, welches alles um sich herum zerstört, was Sanftheit in sich trägt.
Tatsächlich tun sie einander aber ziemlich gut und man merkt, wie so langsam das Vertrauen sich von Haileys Seite aufbaut, während Cole versucht seine aufkeimenden Gefühle sich auszureden; immerhin ist er nicht gut für so eine zarte Frau wie Hailey.
Als Haileys Ehemann sie tatsächlich findet, ist es aber Cole, der sie beschützt und die Dinge nehmen ihren Lauf.
Dabei muss ich sagen, lief es nicht zu schnell ab und hatte ein gutes Timing, sodass es nicht zu gekünstelt wirkte.
Cole und Hailey sind einfach liebenswert, auch wenn ich Cole gerne öfter einmal umarmt hätte. Dieser arme süße Kerl.

Genau so finde ich Grant – Haileys Ehemann – gut ausgearbeitet und umgesetzt, man glaubt ihm tatsächlich das, was er da von sich gibt und denkt sich, dass er selbst so sehr dahinter steht. Gruselig.

Die Nebencharaktere von Paradise sind ja mal urkomisch oder einfach nur liebenswürdig! Wenn ich da allein an die drei Käuze denke oder an die Tratschtante schlecht hin, ist es einfach nur herrlich zu lesen und hat mir oft genug ein Lachen entlockt.
Außerdem war es mal wieder so, dass mich Aurelia Velten mit ihrem Schreibstil vollkommen für sich einnehmen konnte und ich die Geschichte kaum weg legen wollte, obwohl ich es musste. Gerade die psychische Reaktionen von Hailey und Coles Angst, doch das zu sein, was er immer befürchtet hat, hat mich sehr begeistert, weil es einfach wunderbar nachvollziehbar dargestellt wird. Schmerzhaft, aber nachvollziehbar.

Fazit:

5 Wirbelstürme für diesen ersten Teil der Firefighter, denn es war nicht nur spannend, sondern auch Herz erwärmend. Mein Herz habe ich definitiv an Cole verloren. Das hat er einfach nicht verdient. Tatsächlich hätte die Geschichte auch ruhig etwas länger sein können.
Sehr zu empfehlen, wenn man Liebesromane mit Protagonisten mag, die ihre eigenen Dämonen haben und gleichzeitig aber auch über sich selbst wachsen können, selbst wenn es sie alles abverlangt. Ich bin gespannt auf Tyler und Liam, wobei ich sagen muss, dass jeder von den Männern eigene Macken und Stärken hat und sie zusammen ein gutes Gespann abgeben.

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