Die Begierde der Dämonen

Autor: Mila Young und Harper A. Brooks
Titel: Die Begierde der Dämonen
Reihe: Dämonenfürsten 3
Seitenanzahl: 392 Seiten
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 979-8769021541
Preis:
E-Book:
4,99€
Print: 18,18€
Link zu Amazon: Wettlauf gegen die Zeit
Klappentext:

Mit drei Dämonen des Teufels Advokaten spielen? Diesen Kampf kann ich unmöglich gewinnen.

Die Dinge liefen endlich gut für uns. Wir hatten die Reliquien zurück. Wir hatten den Drachen besiegt. Ich dachte, wir hätten gewonnen. Aber letzten Endes hatten wir so viel mehr verloren…
Cain ist schwer verwundet, und ich weiß nicht, wie ich ihn retten soll. Ihn zu verlieren, sollte mich nicht beunruhigen, aber das tut es. Sehr sogar.
Elias und Dorian haben einen Plan: Sie suchen Hilfe bei Menschen, die die dunkelste und grausamste Magie ausüben. Bald stellt sich heraus, dass der Einzige, der genug Macht hat, um den Höllenfürsten vom Tod zurückzuholen, ein Meister des Todes selbst ist. Aber man bekommt nichts geschenkt und der Preis dafür lässt uns durch die Welt reisen und konfrontiert uns mit einer Reihe neuer Gefahren, auf die keiner von uns vorbereitet ist.
Selbst wenn es hier im wahrsten Sinne des Wortes um den Teufel geht, bleiben die Dämonen eine ständige Versuchung, die ich nicht gebrauchen kann. Bei ihnen zu sein, scheint die Flammen nur anzufachen, aber dass sie mich gehen lassen, hängt davon ab, alle Relikte der Hölle zu finden.
Und wenn ich ehrlich bin, bin ich mir nicht sicher, was ich tun werde, sobald meine Seele frei ist.

Bereitstellung des Exemplars: Rezensionsexemplar.

Meine Meinung:

Nachdem im zweiten Band das Ende wieder ein heftiger Cliffhanger war, setzt der dritte Band genau da an und nimmt den Leser mit in die Sorge der beiden Dämonen Dorian und Elias, sowie der menschlichen Frau Aria.
Der Dämon Cain wurde schwer verwundet und eigentlich wäre das ein Schritt zu Arias Freiheit, denn die drei Dämonen besitzen schließlich ihre Seele, sie ist ihr Eigentum, obwohl sie dem nie zugestimmt hat. Doch etwas in ihr wehrt sich dagegen, Cain als Monster anzusehen und so beginnt die Suche nach einem Heilmittel für den Sündendämon.

Aria hat beschlossen, nicht mehr davon zu laufen, denn es gibt eine andere Möglichkeit für sie, ihre Seele wieder als ihre eigene zu erhalten und damit frei zu sein, doch währenddessen verliert sie ihr Herz immer mehr an die drei Dämonen. Auf den ersten Blick wirken sie kalt und monsterhaft – wie es sich eben für Wesen der Unterwelt gehört, aber in diesem Band kam immer mehr zum Vorschein, wie wichtig Aria sowohl für Elias, als auch Dorian ist und dass sie nicht bereit sind, sie gehen zu lassen.

Manchmal dachte ich, dass das was von Stockholme – Syndrom hat, jedoch zeigt Aria immer wieder, dass in ihr Zweifel sind und die Gefühle sich aufgrund der Art, wie die Männer mit ihr umgehen, in ihr sich langsam verändern und nicht nur, weil sie ihnen ausgeliefert ist, denn diesen Eindruck hatte ich eher nicht. Viel mehr hat es mich schmunzeln lassen, dass anscheinend eine menschliche Frau drei Dämonen in der Hand hat.

Die Rettungsmission führt sie nur auf eine weitere Mission, bei der alles zu Bruch gehen könnte, zudem mischt sich ein weiterer Spieler in das Gefüge der drei Männer und Aria ein. Und die Sache mit ihrem Schatten ist ja auch noch nicht geklärt.

Auch dieser Teil war spannend, durchzogen mit einem roten Faden und definitiv mit Charakterentwicklung von allen Seiten, besonders in Dorian und Elias hat man einen guten Einblick bekommen. Vor allem dadurch, dass alle Charaktere zu Wort kommen und ich so verstehen konnte, was los ist. Das mag ich an dieser Reihe sehr, diesen Perspektivenwechsel.

Die erotischen Szenen kamen auch dieses Mal nicht zu kurz, wobei ich sie gar nicht unpassend fand, trotz all der Sorge, die sich die drei um Cain machen, hatte es dennoch etwas passendes an sich, dass es heiß zwischen ihnen herging. Es gibt ja Geschichten, wo es an der entsprechenden Stelle etwas gewollt wirkt, hier hatte ich nicht den Eindruck.

Was ich echt gemein finde, ist der nächste Cliffhanger, der einen hier erwartet! Da scheint alles langsam sich zu beruhigen, obwohl da ein Haufen mehr Fragen aufgeworfen worden sind und dann endet es so mit einem Knall.
Also entweder ziehen die Dämonen alles Übel der Welt an oder Aria ist der komplette Magnet für das Chaos – was Elias sogar mal in Gedanken erwähnte und das auch noch heiß findet, während Aria sich nur wünscht, einen normalen Alltag zu haben. Die Arme, ehrlich.

Also wer keine Angst vor Cliffhangern, heißen Dämonen und einer widerspenstigen und manchmal doch anschmiegsamen Protagonistin hat, ist hier richtig 😉 Was freue ich mich auf den nächsten Teil und befürchte fast, dass es direkt einen Cliffhanger auch dort geben wird…

Fazit:
5 Wirbelwinde
für diese tolle Fortsetzung!

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