Snowy Christmas: Zimtduft und Weihnachtsküsse

Autor: Josie Charles
Seitenanzahl: 205 Seiten
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 979-8772343548
Preis:
E-Book:
0,99€
Print: 8,50 €
Link zur Autoren FB Seite: Josie Charles
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Klappentext:

Wenige Tage vor Weihnachten,
eine eingeschneite Blockhütte
und Grannys heißer Glühwein,
der auch das dickste Eis schmelzen lässt …


Holly ist eine wandelnde Chaotin, die Dinge gern auf sich zukommen lässt. Jayke ist ein aufstrebender Geschäftsmann, der lieber alles unter Kontrolle hat. Kein Wunder, dass die beiden bei ihrer ersten Begegnung in der Wohnung von Jaykes Granny erstmal kräftig aneinanderrasseln. Doch ein Jahr später, kurz vor Weihnachten, schenkt das Schicksal ihnen eine zweite Chance. Ein Schneesturm treibt Holly ausgerechnet in die Waldhütte von Jaykes Familie. Jayke ist wenig begeistert von der Vorstellung, die Feiertage mit Holly zu verbringen. Wird es die liebenswerte Chaos-Queen schaffen, sich zwischen Zimtkeksen und Kaminfeuer in sein Herz zu schleichen?

Manchmal hält das Schicksal ein kleines Weihnachtswunder bereit – und wenn das nicht reicht, ist da ja immer noch Granny!

Es handelt sich hierbei um eine in sich geschlossene Cozy-Weihnachtsnovelle, die ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.



Bereitstellung des Buches: Vorablese-Aktion von Autorenbetreuung Caroline Minn.

Meine Meinung:

Man nehme zwei unterschiedliche Charaktertypen, eine Großmutter, die es faustdick hinter den Ohren hat und der Wunsch nach dem Ankommen, der sowohl in Holly als auch in Jayke vorhanden ist. Zudem eine wunderschön verschneite Kulisse, Wut über das Leben, Leichtigkeit im Leben und die Erkenntnis, dass nicht alles geradlinig verlaufen kann und was kommt dabei raus?
Genau: Die neue, süße Weihnachtsnovelle von Josie Charles!

Ich muss ehrlich sagen, bisher habe ich die Autorin noch nicht gelesen, obwohl ich hier ein paar ihrer Bücher durchaus habe, aber nach dem Buch frage ich mich wirklich, warum ich es immer auf später schiebe, ihre Geschichten zu lesen. Eine Schande, ehrlich gesagt.

Achtung, wer süße Geschichten mit Gefühlen nicht mag, die sich schneller entwickeln, aber auch ihren Sinn haben, der ist hier falsch, denn die Story lebt vom Weihnachtswunder und der Weihnachtszeit und ist auch nicht für die Weihnachtsgrinchs gedacht, dafür jedoch für all jene, die eine herzerwärmende Ablenkung vom stressigen Alltag und das Gefühl für Weihnachten sich wünschen. Dafür ist es perfekt.

Ich mag Holly, das lebende Chaos auf zwei Beinen, doch was hat ein Schneesturm und dann auch noch ein Rentier mit dem ganz persönlichen Glück zutun?
Und Jayke hätte ich oft genug schütteln wollen, aber das liegt eher daran, dass er anscheinend ein kleiner Grinch ist, der eine Abzweigung zu viel im Irrgarten genommen und noch nicht wieder auf seinem richtigen Weg gefunden hat. Er hat durchaus eine sehr süße Seite und nach und nach zeigt er sie sowohl Holly, als auch mir als Leserin.
Die beiden ergeben ein interessantes Paar oder würden es zumindest, wenn da der kleine Fakt nicht wäre, dass Jayke eine Freundin hat…

Und auch wenn die Geschichte eine Novelle ist, man von dieser augenscheinlich keine Tiefe erwarten kann – das glauben zumindest viele – so wurden hier auch ernste Themen angesprochen und meiner Meinung nach ein Schritt zur Verarbeitung bei den Charakteren gemacht, sodass es nicht einfach in der Luft hängen gelassen wurde.

Nun, wozu hat man denn an Weihnachten die Großmutter und das Schicksal mit einem Schuss Glühwein auf der anderen Seite, die Amor spielen?

Die Story war so – hach, süß und niedlich und der Schreibstil der Autorin hat mich direkt mitgenommen und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Gut, dass das eine Novelle ist und man es an einem Abend lesen kann. Auf der anderen Seite natürlich auch schade, weil ich gerne einfach weiter gelesen hätte. Besonders die Geschichte zu Hollys Schwester und Jaykes Bruder hätte mich interessiert oder ob es einfach nur mein Wunschdenken bleibt.


Fazit:
5 Wirbelwinde
für dieses schöne Leseerlebnis als kleiner Weihnachtssnack verpackt und mitgenommen in ein verschneites Häuschen zu einer etwas seltsam schrägen Familie, die sehr liebevoll ist.

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