Killer: Versprochen

Autor: Aurelia Velten
Titel: Killer: Versprochen
Reihe: Fairytail Gone Dark – 5
Seitenanzahl: 288 Seiten
Verlag: Book Boyfriend Edition
ISBN: 978-3946210528
Preis:
E-Book:
2,99€
Print: 11,99€
Link zur Autoren FB – Seite: Aurelia Velten
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Klappentext:

Adriano Acerbi ist der berüchtigtste Auftragsmörder Nordamerikas. Und ich soll ihn heiraten.

Es ist nicht mehr als ein Deal zwischen der Bratva und der Mafia, um eine Blutfehde zu beenden. Mein Weg zum Altar fühlt sich an, als würde ich meinem Henker in die Arme laufen.
Adriano verzieht keine Miene, er ist eine verdammte Killermaschine. Doch als es Zeit ist, die Braut zu küssen, bilde ich mir ein, Flammen in seinen sonst kühlen Augen auflodern zu sehen.
In einem grausamen Versprechen teilt er mir mit, dass es in unserer Ehe niemals Liebe geben wird. Aber ich schwöre mir, alles zu tun, um das Feuer in ihm wieder zu entfachen.

Dies ist der erste Teil der „KILLER“-Dilogie und endet mit Cliffhanger.
Mafia Romance: Düstere Themen, derbe Sprache, heiße Leidenschaft.

Die „Fairytale Gone Dark“-Reihe setzt sich aus Dilogien zusammen, in jeder Dilogie geht es um ein anderes Pärchen, sie können also unabhängig vom Rest der Reihe gelesen werden, es gibt allerdings wiederkehrende Figuren.

Bereitstellung des Exemplars: Rezensionsexemplar.

Meine Meinung:

Als Tochter des Pakhans, des Oberhauptes der russischen Mafia in New York, wird Zoyas Hand dem Sohn des Paten Adriano Acerbi versprochen. Nicht, dass man die junge Frau gefragt hätte, stattdessen soll sie einen Mann heiraten, den sie noch nie gesehen hat und über den grausame Gerüchte im Umlauf sind.
Angeblich soll er seine ersten beiden Frauen ermordet haben, er gilt als grausam und effizient. Ein Ruf, der in der New Yorker Unterwelt sicher gut ist, aber für eine zarte Blume, wie Zoya?
Zoya wurde von ihrem Vater stehts auf Abstand gehalten, wenn es um die illegalen Geschäfte ging, denn in der männerdominierten Mafiawelt ist eine Frau sicher nichts, was man gerne in einer Führungsposition sehen will.
Eine arrangierte Ehe, um eine alte, blutige Fehde zwischen zwei Syndikaten zu beenden, erscheint auf den ersten Blick als eine Möglichkeit, obwohl der Pakhan dabei seine Tochter dem Feind übergibt.

Zoya ist behütet aufgewachsen, wirkt gerade am Anfang sehr verträumt und naiv, als hätte sie die Augen vor dem verschlossen, was da in ihrem Leben passiert. Adriano behandelt sie nicht anders, als alle anderen Männer in ihrem Leben: beinahe mit Nichtachtung und nur ein bisschen Aufmerksamkeit.
Ein Zustand, der der jungen Frau sehr zusetzt und sie schwört sich, dass sie zumindest in ihrem Ehemann Gefühle für sich wecken wird, denn ein Leben in Einsamkeit ist nichts, was sie sich wünscht.
Adrian dagegen ist und bleibt kalt, auch wenn immer mal wieder so Momente durchscheinen, in denen es wirkt, als würde Zoya zu ihm durchdringen, scheint er von seinem Verhalten her kaum Änderungen zu lassen zu wollen und treibt damit Zoya unaufhörlich immer weiter, bis kurz vor die Klippe…
Was geschieht jedoch, wenn die hübsche Zuckerpuppe mit dem süßen, hoffnungsvollen Lächeln den Sprung von der Klippe macht und es kein Zurück mehr gibt?

Was habe ich mich auf diese Dilogie gefreut und Himmel, ich wurde nicht enttäuscht!
Auch wenn ich am Anfang länger gebraucht habe, um vollkommen in der Geschichte zu versinken, so hat mich am Ende Adrianos und Zoyas erster Teil sehr mitgenommen und das Ende ist so mies. Wenn da steht Cliffhanger, ist auch ein richtig fieser damit gemeint! Ehrlich!
Adriano nennt Zoya eine verträumte Prinzessin und mit diesem anfangs nicht ganz so nett gemeinten Kosenamen beginnt ein Märchen in der Geschichte, das vielleicht das kalte Herz des Killers berühren könnte.
Ich liebe die Art, wie Zoya versucht das Beste aus der Situation zu machen, auch wenn sie naiv und unschuldig aussieht und sich ihre kindliche Freude behalten hat. Sie setzt alles daran, dass Adriano mehr in ihr sieht, als nur ein Geschenk und ein nutzloses Vorzeigeweibchen, doch der Eispanzer ist hart, den sie knacken muss.

Alte Bekannte aus den anderen beiden Dilogien haben hier auch ihre Nebenauftritte und wurden wunderbar eingebaut und eingeflochten, sodass es wirkt, als würden die Strukturen der Unterwelt sich langsam verschieben und neue Arrangements getroffen werden.
Was jedoch keiner weiß, ist, dass New York kurz vor einem neuen, blutigen Mafiakrieg zu stehen scheint und es kann nur verhindert werden, wenn die Prinzessin in Sicherheit ist…

Fazit:
4 Wirbelwinde
für den Start dieser Dilogie und die Fortsetzung einer unglaublich tollen Reihe!

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