Traumzeit in Australien

Copyright: Ann Christine Larsen

Autor: Ann Christine Larsen
Titel: Traumzeit in Australien
Reihe: Moonlight Farm 2
Seitenanzahl: 350 Seiten
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 979-8638282745
Preis:
E-Book:
0,99€
Print: 12,90€
Link zur Autoren FB Seite: Ann Christine Larsen
Link zu Amazon: Liz und ihr Weg
Klappentext:

Eine humorvolle Liebesgeschichte über Träume, Traumpfade und einer mystischen Weissagung

Liz‘ Leben in Liverpool scheint perfekt. Als Radiomoderatorin wird sie in der Redaktion als Star gefeiert und mit Freund Lewis, ihrem Traumprinzen, ist sie so gut wie verlobt.
Diese wunderbare Idylle stürzt jedoch wie ein Kartenhaus in sich zusammen, als sie Lewis mit einer anderen erwischt. Kopflos flüchtet Liz zu ihrer Freundin ins australische Outback. Aber anstatt den erhofften Abstand zu finden, trifft sie auf Matt, den charismatischen Farmerssohn mit den himmelblauen Augen. Und er will Liz.
Chaos ist vorprogrammiert, denn Lewis ist nicht bereit, Liz kampflos aufzugeben. Doch Liz trägt ein dunkles Geheimnis in ihrer Seele, das tief mit ihrer Vergangenheit verwurzelt ist und das sie vor allem an der Liebe zweifeln lässt.
Matt oder Lewis – wer verdient ihr Herz?
Liz findet die Antwort erst, nachdem sie der Wahrheit ihrer Familiengeschichte auf die Spur kommt.


Bereitstellung des Buches: Leseexemplar.


Meine Meinung:

Liz ist eine Karrierefrau und scheint in ihrem Beruf vollkommen aufzugehen, wären da nur nicht die Kollegen, die sie zwar für ihren Erfolg loben, doch ihr nur zu deutlich zeigen, dass sie Liz nicht mögen.
Zumindest hat sie Lewis an ihrer Seite, den Mann ihrer Träume, den einzigen Menschen, auf den sie sich verlassen kann – bis auch das in sich zusammenfällt und Liz Hals über Kopf nach Australien zu ihrer Freundin Charly verschwindet.
In Australien wartet auf Liz nicht nur Charly, sondern auch der charmante Sunnyboy Matt, der selbst seine Schatten mit sich zieht, und ein außergewöhnliches Abenteuer, das Liz bis in ihr Inneres erschüttert.

Soviel also mal zum Inhalt.
Gerade am Anfang hat mich der Roman vollkommen eingenommen, mich tief eingesogen und nicht los gelassen, bis zu einem bestimmten Punkt in der Handlung, bei der ich dann mit Fragezeichen über dem Kopf saß und mir dachte: Okay, warum?
Nichts dramatisches, es hat mich nur so komplett aus dieser Handlung gerissen und ich bin zwar wieder abgetaucht, doch diesen Sog hatte es nicht mehr auf mich gehabt.
Liz als Persönlichkeit ist recht spannend: sie möchte Anerkennung und Akzeptanz von ihren Kollegen, wirkt jedoch sehr abweisend auf mich, auch wenn der Roman aus Liz‘ Sicht erzählt wird, hatte ich doch oft das Gefühl, sie zieht absichtlich eine Grenze und stößt sich damit selbst aus diesem kollegialen Kreis, in dem sie ein Teil sein will.

Liz‘ Angst vor weiteren innerlichen Verletzungen ist wunderbar beschrieben, genau so wie ihre Zerrissenheit und ihr Wunsch, mit Charly zu reden, die jedoch keine Zeit hat, da auf der Moonlight Farm sehr viel zutun ist. Als Charly dann Zeit hat, blockt Liz selbst ab, da es ihr zu viel ist.
Liz ist sehr unruhig, wirkt auf mich unglaublich gehetzt und wie auf dem Sprung, als würde sie gleich ihre Sachen packen und wieder irgendwohin verschwinden. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie endlich ankommt in Australien, obwohl sie dort einige Wochen verbringt.

Matt ist auf den ersten Blick ein typischer Sunnyboy, immer ein charmantes Grinsen auf den Lippen und einen flotten Spruch hinterher, doch hinter der fröhlichen Fassade steckt sehr viel mehr und die Interaktion zwischen Liz und Matt war sehr spannend und teilweise wirklich romantisch.

Genau so wie die Naturbeschreibungen, holla die Waldfee, ich habe es geliebt! Die Gerüche, die Geräusche, alles was Liz sieht, lief wie ein Film bei mir im Kopf ab und verzauberte mich.
Nach Australien würde ich trotzdem nicht reisen, ich bin nicht so der Freund von Spinnen und Schlangen, aber dahin träumen ist mit diesem Buch definitiv gelungen. Und die Kängurus waren süß.

Sehr spannend waren auf die „Traumpfade“, denn während Liz auf der Moonlight Farm ist, lernt sie Tarni und Tau kennen, Einheimische, die ihre Lebensweise weiter geben wollen, indem sie Tagesziele anbieten und Touren planen. Da Liz als Journalistin arbeitet, stimmt sie zu, Erfahrungsberichte zu schreiben und Fotos zu machen.
Gerade zu Tarni hat sie geradezu eine magische Verbindung und die beiden verstehen sich auf Anhieb sehr gut.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich die Interaktion zwischen den Charakteren oft schön und spannend fand, gerade die Dialoge zwischen Liz und Matt, gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass Liz auch ankommen darf, denn bis zum Ende hin blieb das Gefühl bestehen, dass sie ruhelos ist und erweckte in mir den Verdacht, dass da noch was kommt, irgendetwas heftiges noch kommen müsste, aufgrund dieser Ruhelosigkeit.

Fazit:

4 Wirbelwinde für diesen Roman, der tief in die Abgründe von Liz‘ Seele führte und gleichzeitig das Reisegefühl zu mir brachte.

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