We are Infinite

Autor: Emilia Cole
Titel: We are Infinite
Reihe: Ivory Dice 1
Seitenanzahl: 396 Seiten
Verlag: Rinoa Verlag
ISBN: 978-3-7579-2703-5
Preis:
E-Book:
3,99€
Print: 16,99€
Link zur Autoren Website: Emilia Cole
Link zu Amazon: Knox und Marble
Klappentext:
Die Musik ist mein Ventil. Die Bühne mein zu Hause … und die Liebe meine größte Angst.

Ein Jahr nach der Trennung von Ivory Dice spiele ich noch immer unsere Lieder.
Allein. Ohne Curtis und Reagan.
Ich will einen letzten Versuch starten und meine Bandkollegen zurück auf die Bühne holen. Aber dafür brauche ich die Hilfe von Marble.

Sie ist die Frau, die mir mit nur einem Blick den Boden unter den Füßen wegzieht.
Die Schwester meiner ehemaligen Bandkollegin.
Die Schwester meiner Exfreundin.
Die Frau, die tabu für mich ist.

In sich abgeschlossen, kein Cliffhanger.
New Adult, Rockstar Romance


Bereitstellung des Exemplars: Gekauftes TB.

Meine Meinung:

Die Band Ivory Dice konnte man bereits in „Maybe next Time“ kennenlernen und somit waren die Namen nicht komplett unbekannt und die Zusammenhänge etwas klarer, wenn man die andere Reihe kennt.
Knox gehörte dieser Band an, die aufgrund eines schweren Schicksalsschlags begann sich zu verändern und dann komplett zerbrach.
Wobei hier einige Sachen ineinander greifen und wichtig sind. Selbst wenn es diesen einen Unfall, diesen einen heftigen Verlust nicht gegeben hätte, es hätte am Ergebnis – glaube ich zumindest – nichts geändert.

Einige Zeit, nachdem sich die Band aufgelöst hat, beschließt Knox, dass er Hilfe von Mae braucht – der jüngeren Schwester seiner Ex-Freundin und ehemaligem Bandmitglied Reagen.
Mae ist so anders als ihre Schwester und für Knox ist sie ein kleines Wunder, ein Licht in der Dunkelheit. Zu dem er sich hingezogen fühlt, aber sich sicher ist, dass es nicht sein sollte. Wie auch, wenn er sie schon so lange kennt und mit den Verwicklungen der letzten Jahre?
Und doch bittet er sie um Hilfe und zu seinem Erstaunen stimmt Mae zu.

Mae ist eine ruhige Person, die viel Stärke in sich besitzt, aber so verletzt ist und nicht weiß, ob sie Knox vertrauen kann. Sie liebt ihn, schon so lange, aber in ihren Augen hat er sie verraten und das lässt sie zögern. Verständlich, sodass ihre Sehnsucht und ihre Angst sich abwechseln und ein Hin und Her kreiert wird.
Eines, das auch Knox befällt und er mehr und mehr mit seinen Schatten zu kämpfen hat.

Die Geschichte ist eine Slowburn Romance, wobei der Fokus mehr auf den Charakteren liegt, auf ihrer Aufarbeitung der verschiedenen Thematiken und Knox‘ Wunsch wieder Musik machen zu können, für die Menschen, die er kennt und nicht kennt. Rockstar ist sein Leben.

Ja, die Story ist ruhig, aber ich glaube, darin liegt auch der Reiz in diesem Buch, denn die Autorin fokussiert sich nicht auf zusätzliches Drama, sondern lässt die Charaktere authentisch und liebevoll zum Leben kommen. Auch wenn ich Knox gerne mal geschüttelt und angeschrien hätte. Und Reagen erst reicht. Man, bin ich froh, dass Mae da ein Machtwort ergriffen hat und mehr tat, als nur daneben zu stehen. Reagen ist eine pure Gefahr für sich und jeden um sich herum!

Und ich hab mich gefreut, den ein oder anderen aus „Maybe next Time“ wieder zu treffen. Ich liebe die Jungs und ihre Geschichten, vor allem aber die verschiedenen Charaktertypen. Was auch wieder in „We are Infinite“ gut rüber kam, denn die Nebencharaktere – Sam und Elijah- sind auch kleine schräge Typen, mit ihrem ganz persönlichen Reiz, Charme und dem Wunsch einen „Aus“ Knopf zu drücken.

Fazit:
5 Wirbelwinde
, weil es für mich vollkommen stimmig war und manchmal man eben kein actionreiches Drama braucht, weil das, was im Inneren sich abspielt viel aussagekräftiger sein kann.

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